blogage.de > Das Buch Mormon > Eintrag > 23. May 2008 > Eine Entdeckungsreise ins Buch Mormon...
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Neue Entdeckungsreise vom alten Amerika und seinen heiligen Schriften
John L. Sorenson (Juni 1985)
Der vorliegende Artikel ist der letzte dieser Serie, in der der Versuch gemacht wurde, jüngste wissenschaftliche Ergebnisse vorzustellen, die das Buch Mormon bestätigen und selbst manches darin erhellen. Die vorhergehenden Artikel haben sich mit geographischen Fragen, mit den Grenzen der Archäologie, mit der Bevölkerung, mit Metallverarbeitung und Schriftzeugnissen befaßt.
Nun könnte man sich weiteren interessanten Bereichen zuwenden – beispielsweise politischen Strukturen, Siedlungsformen, dem Handelswesen oder Geheimbünden –, doch ist es vielleicht sinnvoller, das ganze Spektrum von Bereichen sichtbar zu machen, auf die in jüngster Zeit neues Licht gefallen ist. Die zitierten Beispiele unterstreichen die Tatsache, daß nicht unbedingt alles zutrifft, was – selbst berühmte – Fachleute über Zusammenhänge früher amerikanischer Kulturen mit dem Buch Mormon zu wissen glaubten.
HLT-Autoren haben in der Vergangenheit die im Dritten Buch Nephi (6:8; 8:13) erwähnten Landstraßen mit den kalksteingepflasterten Überlandstraßen (sacbes) der Yucatan-Halbinsel verglichen. Diese Straßen, von denen einige erst vor zwanzig Jahren entdeckt wurden, befinden sich fast alle in diesem relativ begrenzten Raum und schienen weit jünger zu sein als das Buch Mormon. Neuere Forschungen haben jedoch ergeben, daß die Geschichte des Straßenbaus viel weiter zurückreicht und daß im gesamten mesoamerikanischen Raum Straßen gebaut wurden.
Die älteste derzeit bekannte Überlandstraße liegt in Komchen im äußersten Norden Yucatans. E. Wyllys Andrews V. und seine Mitarbeiter von der Tulane-Universität datieren eine dieser Straßen auf das 3. Jahrhundert v. Chr. [1] Bei Cerros in Belize (früher Britisch-Honduras) war eine solche Straße zwischen 50 v. Chr. und 150 n. Chr. in Gebrauch. [2] Später wurden bei Quemada im mexikanischen Bundesstaat Zacatecas Straßen gebaut, also im äußersten Norden Mittelamerikas. [3] Weitere Straßen findet man in Xochicalco, unmittelbar südlich von Mexico City, wo noch drei Kilometer gepflasterter Straße erhalten geblieben sind, [4] und bei Monte Alban [5]. Viele der entdeckten Straßen sind bescheidene lokale Verkehrswege, doch in Yucatan befindet sich ein 100 km langes durchgehendes Straßenstück. [6] Es ist also offensichtlich, daß unser gegenwärtiger Wissensstand über den Straßenbau nicht im Widerspruch zu der Vorstellung steht, daß es „ebene Straßen” gab, die beim Tod Christi zerstört wurden (siehe 3. Nephi 8:13 .)
Die Heiligen der Letzten Tage haben sich immer schon für die Verwendung von „Zement” im alten Amerika interessiert. Wahrscheinlich haben irgendwelche Experten einmal behauptet, Zement habe es nicht gegeben. Dies kann aber niemand von den letzten beiden Generationen von Gelehrten gewesen sein. In ganz Mesoamerika wurde nämlich dauerhafter Zement zu Bauzwecken allgemein verwendet. Heute ist nicht so sehr die Tatsache interessant, daß es überhaupt Zement gab, sondern die relativ hochentwickelte Verarbeitungstechnik. Bei El Tajin, an der Golfküste östlich von Mexico City, fand man Dächer aus bis zu 75 Quadratmeter großen Betonplatten. Der Zement bestand in diesem Fall aus gemahlenen Meeresmuscheln und Sand und war mit zerstoßenem Bimsstein oder Keramikbruch vermischt und in Holzformen gegossen worden. Manchmal füllte man auch einen Raum mit Steinen und Lehm und glättete die Oberfläche, über die der Beton gegossen wurde. Wenn die Decke gehärtet war, grub man den Raum darunter wieder aus. [7] Die Ruinen von Tajin sind zwar jünger als das Buch Mormon, doch kennt man echte Betonbauten, die in die Zeit vor Christus zurückreichen. [8]
Die Tiere, die im Buch Mormon genannt sind, stellen ein komplexes Problem dar. Zum einen beziehen sich die als Pferd, Rind, Ziege usw. übersetzten Bezeichnungen nicht unbedingt auf die Arten, an die wir dabei denken. Die Gepflogenheiten von Neusiedlern in aller Welt bei der Benennung von Tieren sollten uns, was solche Vereinfachungen betrifft, eine Warnung sein. Die Nephiten entdeckten in dem Land, das sie besiedelten, beispielsweise sowohl „Ziegen” als auch „Wildziegen” (1. Nephi 18:25), das heißt, „Wild-” bedeutet hier nicht, was man auf den ersten Blick vermuten möchte, denn aus dem Text geht hervor, daß offenbar beide Arten ungezähmt vorgefunden wurden. Es ist also klar, daß man nicht mit Sicherheit annehmen kann, daß die hier erwähnten Tiere unseren Ziegen entsprachen.
Die Semantik von Tier- und Pflanzenbezeichnungen ist beim Erarbeiten alter Texte immer problematisch. Selbst die erst vierhundert Jahre alte Schilderung der Yucatan-Halbinsel von Diego de Landa enthält Aussagen, die den heutigen Biologen Rätsel aufgeben. Die Übertragung von Bezeichnungen von einer Kultur in eine andere schafft immer Schwierigkeiten. Die Spanier gaben dem amerikanischen Bison (dem „Büffel”) ihren Ausdruck für „Kuh”; die Delaware-Indianer benannten das europäische Rind mit ihrem Wort für „Hirsch”, und die Miami-Indianer nannten unser Schaf „Sieht-aus-wie-eine-Kuh”. Die Flachland-Mayas nannten das spanische Schaf „taman”, was soviel bedeutet wie „eßbare Baumwolle”. Bischof Landa beschrieb das Reh der Yucatan-Halbinsel als „eine Art kleine Wildziege”. Er schrieb auch, der Tapir habe die Größe eines Maultiers, aber Hufe wie ein Ochse, während der spanische Name des Tieres „Früher-ein-Esel” bedeutet. [9] Die Terminologie ist also ein kompliziertes Rätsel, das nicht so einfach zu lösen ist.
Zieht man naturwissenschaftliche und historisches Material heran, um festzustellen, was für Tiere es im präkolumbischen Mesoamerika wirklich gab, so ergeben sich für jedes im Buch Mormon erwähnte Tier mehrere Möglichkeiten. Der Hirsch fällt möglicherweise in die Kategorie „Rind”. Die Entdecker, die mit Cortez das Land erforschten, berichten von halbgezähmten Hirschherden bei den Mayas, [10] und ein Stamm in El Salvador soll Hirsche ständig in Herden gehalten haben. Es gibt Hinweise, daß das Alpaka, ein südamerikanischer Verwandter des Kamels, einmal auch im Süden Mexikos vorkam, und selbst so weit im Norden wie Costa Rica hat man Tonfiguren von Alpakas mit Packsätteln ausgegraben. Reiterfiguren – in einem Fall ist das Reittier unverkennbar ein Hirsch – fand man in Mexiko und Guatemala. [11] Der Hirsch ist also womöglich auch als „Pferd” übersetzt worden.
Alles in allem kann man aufgrund des vorhandenen Materials den Standpunkt früherer Experten kaum mehr gelten lassen, daß Tiere für die präkolumbischen Völker fast nur als Jagdbeute interessant gewesen wären. [12] Noch immer stimmt nicht jede Aussage des Buches Mormon über Tiere mit wissenschaftlichen Funden überein, doch haben sich die Standpunkte in den letzten zwei Jahrzehnten einander erheblich angenähert. Die weitere Forschung wird wahrscheinlich auch die noch offenen Fragen klären.
In den Katalogen der präkolumbischen Flora fehlen manche Kulturpflanzen, von denen im Buch Mormon die Rede ist, zum Leidwesen mancher Leser (und zur Freude mancher Kritiker). Unser Wissen über alte Kulturpflanzen ist jedoch immer noch sehr lückenhaft, da sehr wenig archäologische Arbeit geleistet wurde. (Optimistischen Schätzungen zufolge ist erst ein Tausendstel dessen ausgegraben, was noch auszugraben wäre, und selbst die bereits geleistete Arbeit ist oft von fragwürdiger Qualität.) Erst 1984 fand man im Süden Arizonas „die erste in der Neuen Welt ausgegrabene domestizierte Gerste” [13]. Dieser Fund ist besonders interessant, da im Buch Mormon im Zusammenhang mit dem Währungssystem der Nephiten von Gerste die Rede ist, als sei sie weit verbreitet gewesen (siehe Alma 11:7,15). Dieses Beispiel sollte sowohl dem informierten Leser als auch dem Historiker eine Warnung sein: es ändern sich nicht nur Auslegungen, sondern auch „Tatsachen”. Was nach dem heutigen Stand der Archäologie fehlt, kann morgen durch Ausgrabungen nachgeliefert werden.
Die gleiche Aussage kommt auch von zwei anderen Archäologen, die in Südamerika arbeiten und Pflanzen gefunden haben, „die es eigentlich hier nicht geben sollte”. Terence Grieder und Alberto Bueno Mendoza haben auf einer präkolumbischen Ausgrabungsstätte Reste von Mangofrüchten und Bananenblätter gefunden. Ein weiterer Archäologe entgegnete in einem Artikel, „dieser Fund sei gar nicht möglich”, denn diese Pflanzen seien erst von den Europäern in die Neue Welt gebracht worden. In ihrer Antwort bestätigten die Forscher jedoch ihre Entdeckung und merkten, sozusagen kopfschüttelnd, an: „Wenn wir nur entdecken dürfen, was ohnehin schon bekannt ist, können wir uns die Mühe des Ausgrabens gleich ersparen.,, [14] Man darf sich fragen, was alles zutage kommt, wenn der Umfang des heute vorhandenen Ausgrabungsmaterials sich bloß verdoppelt.
Doch nicht nur Ausgrabungen fördern neue Erkenntnisse zutage. Linda Schele hat beim Entziffern von Maya-Schriftzeugnissen in jüngster Zeit führende Arbeit geleistet. Ihr besonderes Interesse galt den Inschriften von Palenque im Süden Mexikos. Was dabei an neuen Erkenntnissen gesammelt wurde, ist erstaunlich.
Unter anderem hat Schele die wahrscheinlichen Regierungszeiten der Herrscher von Palenque herausgefunden. Von 600 bis 670 n. Chr. hat offenbar ein Mann namens Pacal der Große regiert; die nächsten dreißig Jahre regierte Chan-Bahlum, dann vierzig Jahre lang ein Herrscher namens Kuk. Schele schreibt, daß „in den Schriftzeugnissen der Mayadynastien langlebige Herrscher eher die Regel als die Ausnahme gewesen sein dürften” [15]. Die Länge dieser Amtsperioden ist von manchen Kritikern als unnatürlich bezeichnet worden. Anthropologen haben in den „Königsgräbern” von Palenque, die übrigens sehr an ägyptische Pyramiden erinnern, [16] nur die Skelette jüngerer Männer gefunden.
So ergab sich ein Paradoxon – die Fakten, auf die man anhand der Skelette schloß, widersprechen den Angaben der Inschriften. Noch ist die Lösung nicht gefunden. Manche Kritiker des Buches Mormon haben am hohen Alter und an den langen Amtszeiten der jareditischen Herrscher Anstoß genommen. Das Buch Mormon und die Mayainschriften stimmen also in einem Punkt überein, zu dem die Wissenschaft noch nicht das letzte Wort gesprochen hat. Anzumerken ist, daß die jareditischen Aufzeichnungen durch die Übereinstimmung mit anderen alten Textzeugnissen glaubhafter geworden sind.
Auch in vielen anderen Bereichen ergibt sich ein Punkt nach dem anderen, worin das Buch Mormon mit wissenschaftlichen Erkenntnissen über Mesoamerika übereinstimmt, nicht nur im Gesamtbild, sondern gelegentlich selbst in kleinen Details. „Schehum”, die unübersetzte Bezeichnung einer Feldfrucht des Volkes Zeniff (siehe Mosia 9:9) ist nach 140 Jahren Unklarheit endlich als das akkadische (babylonische) Wort für Gerste erkannt worden: se'um. (Interessanterweise kam es in dieser Form im dritten vorchristlichen Jahrtausend vor, und nicht später; das ist die Zeit, als die Jarediten Mesopotamien verließen. [17]) Naab, ein Mayawort für Gold, klingt wie ein Echo des gleichbedeutenden ägyptischen Wortes noub. Die zoqueanische Bezeichnung für Kupfer, hamatin, erinnert an das ägyptische Wort für Kupfer: hmty. Alma und Samuel prophezeien von einschneidenden Ereignissen am Ende von zyklischen Perioden – unter anderem ist von einer „vierhundertjährigen” Periode die Rede –, genauso wie die Propheten der Mayas. [18] Und man könnte noch viele Beispiele nennen.

Zusammenfassung
Ich habe wiederholt gesagt, daß geographische, historische und kulturelle Ubereinstimmungen im Gesamtbild und im Detail zwischen mesoamerikanischen Kulturen und den Völkern des Buches Mormon keinen letzten Beweis darstellen. Trotzdem sollte die Vielzahl solcher Übereinstimmungen wahrheitsliebenden Menschen zu denken geben. In diesem Licht ist es eindeutig irreführend, wenn ein prominenter Gelehrter behauptet, es gäbe „keinen wichtigen archäologischen Beleg für die indianische Herkunft des Buches Mormon” [19], oder wenn sich ein anderer über den ernsthaften Vergleich des Buches Mormon mit objektiven historischen Tatsachen mokiert. [20]
Wer über den heutigen Wissensstand informiert ist, sollte überlebte und naive Äußerungen solcher Art lieber lassen. Und Archäologen sollten auch in Unkenntnis des Materials nicht ad libitum über die Historizität des Buches Mormon dozieren. Die erwiesene Übereinstimmung von Sachverhalten, wie sie im Buch Mormon geschildert werden, mit einer Unzahl von bekannten Fakten über Mesoamerika – von den Parallelen .zur Alten Welt einmal ganz abgesehen – sollte ausreichen, um jeden Möchtegern-Kommentator zum Schweigen zu bringen, bis er den inzwischen sehr komplexen Wissensschatz gesichtet hat. Und wer sich tatsächlich mit der Materie befaßt und sich dazu äußert, sollte sich dabei an wissenschaftliche Methoden halten.
Ein sorgfältiger Vergleich des Buches Mormon mit Fakten aus externen Quellen führt meines Erachtens zu beeindruckenden Ergebnissen, obwohl der Großteil der Arbeit noch vor uns liegt. Trotzdem steht das Buch über allem und ist unabhängig von allem, was akademische Studien darüber zu sagen haben. Kein Kritiker und kein Apologet kann an der Geschichte selbst etwas ändern, sondern nur eine Wirklichkeit kommentieren, die größeren Einfluß hat als alles, was darüber ausgesagt werden kann.
Daß die Mesoamerikaexperten im ersten Drittel unseres Jahrhunderts nur mangelhaft informiert und Opfer grundlegender Irrtümer bezüglich der Kulturen dieses Raumes waren, kann nicht überraschen. Aus den Kenntnissen, die sie hatten, machten sie wohl das Beste, doch diese Kenntnisse waren begrenzt. Auch heute sind selbst die besten Gelehrten nicht gegen Irrtümer gefeit. Der beste Schutz dagegen ist wohl Aufgeschlossenheit.
Erst kürzlich hat eine Mesoamerikaexpertin an ihren Kollegen das „oft verbissene und starrsinnige Festhalten an unhaltbaren Theorien” kritisiert: „Neue Entdeckungen werfen alte Hypothesen über den Haufen. Trotzdem stellt man solche Hypothesen als erwiesen hin und verteidigt sie verbissen – ein Hindernis für die wissenschaftliche Erkenntnis über die Bewohner des prähispanischen Mesoamerika” – so Dr. Judith Ann Remington. [21] Die Archäologen, die heute an der Spitze des wissenschaftlichen Establishments stehen, klagt sie, betrachten neue Erklärungen – alles, was von ihrer Orthodoxie abweicht – als „Spekulation....., die der Beschäftigung mit den mystischen Eigenschaften von Pyramiden, mit Astronauten von anderen Welten oder mit der Suche nach den verlorenen Stämmen Israels gefährlich nahe kommen” [22]. Sie glaubt, daß eine neue Generation von Spezialisten in Szene tritt, die weniger Scheuklappen trägt und weniger fürchtet, daß unkonventionelle Vorstellungen „den gesamten Bereich der mesoamerikanischen Forschung durcheinanderbringen” könnten, wie ein prominenter Gelehrter es formuliert hat, sondern einfach daran interessiert sei, die Wahrheit zu finden. Wir als Heilige der Letzten Tage hoffen, daß diese neue Generation Zusammenhänge zwischen dem Buch Mormon und neueren archäologischen Funden ernstlich berücksichtigen wird. [23]
Wenn Gelehrte wegen ihrer beengten Sehweise gerügt werden, so ist das für uns noch lange kein Grund, selbstgerecht zu sein. Unsere Mitglieder neigen nämlich ganz entschieden dazu, sich statt mit Fakten mit „Populärwissen” zufriedenzugeben, besonders wenn es um Archäologie geht. Wir müssen, was die Nephiten und Jarediten betrifft, mit neuen Fakten und neuen Erklärungen rechnen, denn sie kommen bestimmt. Elder B. H. Roberts hat über die gebotene Aufgeschlossenheit gesagt:
„Ich möchte hier etwas über Neuentdeckungen im Zusammenhang mit dem Buch Mormon und überhaupt mit allen Bereichen des Werkes des Herrn auf Erden sagen. Wir müssen unsere Forschungsarbeit nicht mit Zittern und Zagen verfolgen. Wir wollen ja nur die Wahrheit bestätigen, und nur die Wahrheit wird bestehen; und die Bestätigung und Verkündung von Wahrheit kann dem Werk des Herrn, das ja selbst Wahrheit ist, auf keinen Fall schaden, worum es auch immer geht. Auch dürfen wir nicht überrascht sein, wenn wir hin und wieder feststellen, daß unsere Vorgänger, deren Namen wir oft in Ehren halten und die für ihr Bemühen, die Wahrheit, wie sie sie sahen, an den Tag zu bringen, unsere Achtung und Dankbarkeit verdienen – wir dürfen nicht überrascht sein, wenn sich ihre Vorstellungen und Schlußfolgerungen manchmal als Irrtum erweisen. Die Generationen, die nach uns in größerem Maße manche heute noch unbekannte Evangeliumswahrheit aufrollen werden, werden ebenfalls feststellen, daß in unserer Zeit manches falsch gesehen und abgeleitet wurde..." [24] Das alles sei besonders den Mitgliedern der Kirche dargelegt, damit sie bereit seien, neue Erkenntnisse im Buch Mormon und über das Buch Mormon zu finden und aufzunehmen.

Literaturhinweise
[1] E. Wyllys Andrews V. et al., „Komchen: An Early Maya Community in Northwest Yucatan”, 1981, Referat vor der Anthropologischen Gesellschaft von Mexiko in San Cristobal, Chiapas, Seite 15.
[2] E. Wyllys Andrews V., „Dzibilchaltun”, Supplement to the Handbook of Middle American Indians, Band 1, Archaeology (Austin, University of Texas Press, 1981), Seite 322.
[3] Pedro Armillas, „Investigaciones Arqueologicas en el Estado de Zacatecas”, Boletin INAH, 14. Dezember 1963, Seite 16f.
[4] „Current Research”, American Antiquity, Nr. 45, 1980, Seite 623.
[5] Richard E. Blanton und Stephen A. Kowalewski, „Monte Alban and After in the Valley of Oaxaca”, J. A. Sabloff, Seite 106.
[6] Antonio Bustillos Carrillo, El Sacbe de los Mayas: Los Caminos Blancos de los Mayas, Base de su Vida Social y Religion, 2. Auflage (Mexiko, B. Costal Amic Editorial, 1974), Seite 23.
[7] El Tajin: Offizieller Führer, (Mexiko, INAH, 1976).
[8] David S. Hyman, Precolumbian Cements: A Study of Calcareous Cements in Prehispanic Mesoamerican Building Construction
(Baltimore, John Hopkins University Department of Geography and Environmental Engineering, 1970), Seite II. Maurice Daumas, Histoire Generale des Techniques, Band I (Paris, Presses Universitaires de France), Seite 403.
[9] John L. Sorenson, An Ancient American Setting for the Book of Mormon (Provo, Foundation for Ancient Research and Mormon Studies, Umfangreiche Dokumentation im 7. Kapitel).
[10] Dennis Puleston, „The Role of Semidomesticated Animal Resources in Middle American Subsistence”, Referat vor der 37. Jahresversammlung der Amerikanischen Archäologischen Gesellschaft, 1972.
[11] A. V. Kidder, „Miscellaneous Specimens from Mesoamerica”, Carnegie Institution of Washington, Notes an Middle American Archaeology and Ethnology, Nr. 117 (März 1954), Seite 20, Abb. 4e. Weitere Dokumentation in meiner Arbeit „Wheeled Figurines in the Ancient World”, Foundation for Ancient Research and Mormon Studies, Preliminary Report Provo, 1981, Seite 14.
[12] Eugene Hunn, „Did the Aztecs Lack Potential Animal Domesticates?”, American Ethnologist Nr. 9, 1982, Seite 578f.
[13] Daniel B. Adams, „Last Ditch Archaeology”, Science 83 4 (Dezember 1983), Seite 32.
[14] Leserbrief, Archaeology, Nr. 34 (Mai/Juni 1981), Seite 7.
[15] Linda Schele, „Sacred Site and World-View at Palenque”, Mesoamerican Sites and World-Views (Washington, Dumbarton Oaks, 1981), Seite 112, 116f.
[16] Alberto Ruz L., Costumbres Funerarias de los Antiguos Mayas (Mexiko: UNAM, Seminario de Cultura Maya, 1968), Alberto Ruz L., Palenque: Offizieller Führer (Mexiko: INAH, 1960), Seite 46.
[17] Robert F. Smith, „Some ,Neologisms' from the Mormon Canon”, Conference of the Language of the Mormons, 1973 (Provo: BYU Language Research Center, 1973), Seite 66.
[18] Sorenson, An Ancient American Setting, 6. Kapitel, Seite 28-33.
[19] Marvin Hill, Review of The Mormon Experience, American Historical Review 84/85 (Dezember 1979), Seite 1488.
[20] „EP Interviews Sterling M. NcMurrin”, Seventh East Press, Provo, 11. Januar 1983, Seite 5.
[21] Judith Ann Remington, „Mesoamerican Archaeoastronomy: Parallax, Perspective, and Focus”, Archaeoastronomy in the Americas, Ballena Press Anthropological Papers, Nr. 22 (Los Altos, Ballena Press, 1981), Seite 200ff.
[22] Ebd. Seite 202.
[23] An Ancient American Setting for the Book of Mormon stellt einen diesbezüglichen Anfang dar. Siehe Literaturhinweis [13] .
[24] B.H. Roberts, New Witnesses for God, Band II, The Book of Mormon. Band III von 3 Bänden (Salt Lake City, Deseret News, 1951 [1909]), Seite 503f.

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