„Das Buch Mormon ist der Schlußstein im Zeugnis von Christus, der Schlussstein unserer Lehre und der Schlußstein unseres Zeugnisses.“
eine lieben Brüder und Schwestern, heute möchte ich über eine der bedeutsamsten Gaben sprechen, die der Welt in dieser Zeit zuteil geworden ist. Die Gabe, die ich meine, ist wichtiger als jede Erfindung, die aus der industriellen und der technischen Revolution hervorgegangen ist. Diese Gabe ist sogar mehr wert als die vielen Fortschritte in der modernen Medizin. Sie ist für den Menschen von höherem Wert als die Entwicklung des Flugzeuges oder der Raumfahrt. Ich spreche vom Buch Mormon, das die Welt vor 156 Jahren empfangen hat.
Diese Gabe ist von der Hand des Herrn in mehr als 1000 Jahren bereitet und bewahrt worden, damit wir sie zu unserer Zeit in ihrer ganzen Reinheit erhalten. Vielleicht bezeugt nichts klarer, wie wichtig diese neuzeitliche Schrift ist, als das, was der Herr selbst darüber gesagt hat.
Der Herr hat selbst bezeugt, (1) daß es wahr ist (LuB 17:6), (2) daß darin die Wahrheit und das Wort Gottes enthalten ist (LuB 19:26), (3) daß es durch die Macht aus der Höhe übersetzt worden ist (LuB 20:8), (4) daß es die Fülle des Evangeliums Jesu Christi enthält (LuB 20:9; LuB 42:12), (5) daß es durch Inpiration gegeben worden ist und durch den Dienst von Engeln bestätigt wird (LuB 20:10), (6) daß es beweist, daß die heiligen Schriften wahr sind und (7) daß diejenigen, die es in Glauben annehmen, ewiges Leben empfangen (LuB 20:14).
Ein weiteres mächtiges Zeugnis von der Wichtigkeit des Buches Mormon wird deutlich, wenn man sieht, wann es im Verlauf der Wiederherstellung hervorgekommen ist. Das einzige Ereignis, das ihm vorausgegangen ist, war die Erste Vision. In dieser herrlichen Kundgebung sah der Prophet Joseph Smith das wahre Wesen Gottes und erfuhr, daß Gott eine Arbeit für ihn habe. Danach kam das Buch Mormon hervor.
Bedenken Sie, was das bedeutet! Das Buch Mormon ging der Wiederherstellung des Priestertums voraus. Gerade ein paar Tage vor Gründung der Kirche wurde es veröffentlicht. Die Heiligen erhielten das Buch Mormon, ehe sie die Offenbarungen über Lehren wie die drei Grade der Herrlichkeit, die celestiale Ehe oder die Arbeit für die Toten empfingen. Vor der Organisation der Kirche und der Priestertumskollegien war das Buch Mormon da. Wird daran nicht deutlich, was für einen Stellenwert der Herr diesem heiligen Werk beimißt?
Sobald wir verstehen, was dem Herrn dieses Buch bedeutet, dürften wir eigentlich nicht überrascht sein, daß er uns auch feierlich ermahnt, wie wir es aufnehmen sollen. Der Herr weist darauf hin, daß diejenigen, die das Buch Mormon im Glauben annehmen und Rechtschaffenheit wirken (LuB 20:14), eine Krone des ewigen Lebens empfangen. Dann fügt er hinzu: „Aber diejenigen, die ihr Herz verhärten und es verwerfen, denen wird es zur eigenen Schuldigsprechung gereichen.” (LuB 20:15.)
1829 warnte der Herr die Mitglieder davor, mit Heiligem leichtfertig umzugehen (siehe LuB 6:12). Das Buch Mormon ist gewiß etwas Heiliges; dennoch gibt es viele, die mit ihm leichtfertig umgehen, beziehungsweise – anders ausgedrückt – es geringschätzen, es so behandeln, als sei es unbedeutend.
Als 1832 einige der ersten Missionare von ihrer Mission zurückkehrten, tadelte der Herr sie, weil sie mit dem Buch Mormon leichtfertig umgegangen waren. Als Folge davon, sagte er, sei ihr Verstand verfinstert gewesen. Aber durch ihre Leichtfertigkeit sei nicht nur ihr Verstand verfinstert gewesen, sondern die ganze Kirche, ja, alle Kinder Zion, seien unter Schuldspruch gebracht worden. Und weiter sagte der Herr: „Und sie werden unter diesem Schuldspruch bleiben, bis sie umkehren und sich an den neuen Bund, nämlich das Buch Mormon, erinnern.” (LuB 84:54.)
Hat der Umstand, daß wir das Buch Mormon seit mehr als anderthalb Jahrhunderten haben, es in unseren Augen weniger wichtig gemacht? Erinnern wir uns an den neuen Bund, ja, das Buch Mormon? In der Bibel haben wir das Neue und das Alte Testament. Das Wort Testament ist die deutsche Übersetzung eines griechischen Wortes, das auch mit Bund übersetzt werden kann. Bezog sich der Herr vielleicht darauf, als er das Buch Mormon als neuen Bund bezeichnete? Es ist in der Tat ein weiteres Testament oder Zeugnis für Jesus Christus. Deshalb haben wir auf der Titelseite des Buches Mormon die Worte „Ein weiterer Zeuge für Jesus Christus” hinzugefügt.
Wenn die frühen Mitglieder der Kirche dafür getadelt wurden, daß sie mit dem Buch Mormon leichtfertig umgegangen waren, stehen wir dann weniger unter Schuldspruch, wenn wir dasselbe tun? Der Herr selbst gibt Zeugnis, daß das Buch Mormon für die Ewigkeit wichtig ist. Können einige von uns die ganze Kirche unter Schuldspruch bringen, weil wir mit Heiligem leichtfertig umgehen? Was werden wir am Tag des Gerichts sagen – wo wir vor ihm stehen und seinem prüfenden Blick begegnen –, wenn wir zu denjenigen gehören, die seinen neuen Bund vergessen haben?
Es gibt drei wichtige Gründe, warum die Heiligen der Letzten Tage das Buch Mormon ihr ganzes Leben lang studieren sollen.
Der erste Grund ist der, daß das Buch Mormon der Schlußstein unserer Religion ist. Das hat der Prophet Joseph Smith gesagt. Er hat bezeugt, „das Buch Mormon sei das richtigste aller Bücher auf Erden und der Schlußstein unserer Religion” (Einführung in das Buch Mormon). Der Schußstein ist der zentrale Stein in einem Gewölbebogen, der alle anderen Steine zusammenhält.
Wenn er entfernt wird, fällt der Bogen in sich zusammen.
In dreierlei Hinsicht ist das Buch Mormon der Schlußstein unserer Religion. Es ist der Schlußstein im Zeugnis von Christus, der Schlußstein unserer Lehre und der Schlußstein unseres Zeugnisses.
Das Buch Mormon ist der Schlußstein in unserem Zeugnis von Jesus Christus, der wiederum der Eckstein all unseres Handelns ist. Es bezeugt mit Kraft und Klarheit, daß er wirklich lebt. Die Bibel ist durch Generationen von Kopisten, Übersetzern und verderbten Klerikern, die den Text abänderten, zu uns gelangt. Im Gegensatz dazu ist das Buch Mormon mit einem Schritt inspirierter Übersetzung zum Leser gelangt. Darum ist sein Zeugnis vom Herrn klar, unverfälscht und voller Kraft. Aber es bewirkt noch mehr. Ein Großteil der Christenheit leugnet heute, daß der Erretter ein Gott sei. Sie stellen seine wundersame Geburt, sein vollkommenes Leben und seine Auferstehung in Frage. Das Buch Mormon lehrt klar und unmißverständlich, daß das alles wahr ist. Außerdem erklärt es ausführlich die Lehre vom Sühnopfer. Ja, dieses von Gott inspirierte Buch ist ein Schlußstein, indem es der Welt bezeugt, daß Jesus der Messias ist (siehe Titelblatt des Buches Mormon).
Das Buch Mormon ist auch der Schlußstein der Lehre von der Auferstehung. Wie bereits erwähnt, hat der Herr selbst erklärt, das Buch Mormon enthalte die Fülle des Evangeliums Jesu Christi (LuB 20:9). Das heißt nicht, daß es jede Lehre enthält, die je offenbart worden ist, sondern daß wir im Buch Mormon die Fülle der Lehren finden, die wir zu unserer Errettung brauchen. Sie werden so klar und einfach erklärt, daß sogar ein Kind versteht, welcher Weg zur Errettung und Erhöhung führt. Das Buch Mormon gibt uns so viel, was uns das Verständnis von den Lehren der Errettung erweitert. Ohne dieses Buch wäre vieles in den anderen Schriften weit weniger klar und kostbar.
Schließlich ist das Buch Mormon der Schlußstein des Zeugnisses. So wie der Gewölbebogen in sich zusammenfällt, wenn der Schlußstein entfernt wird, so steht oder fällt die ganze Kirche mit der Echtheit des Buches Mormon. Die Feinde der Kirche verstehen das nur zu gut. Darum tun sie alles Mögliche, um das Buch Mormon als falsch hinzustellen, denn wenn das Buch Mormon in Mißkredit gebracht werden kann, dann fällt auch der Prophet Joseph Smith. Dann fällt auch unser Anspruch auf das Priestertum, auf Offenbarung und auf die Wiederherstellung der Kirche. Wenn aber analog dazu das Buch Mormon wahr ist – und Millionen haben Zeugnis gegeben, daß der Geist ihnen bezeugt hat, daß es tatsächlich wahr ist –, dann muß man die Wiederherstellung akzeptieren und alles, was damit einhergeht.
Ja, meine lieben Brüder und Schwestern, das Buch Mormon ist der Schlußstein unserer Religion: der Schlußstein unseres Zeugnisses, der Schlußstein unserer Lehre und der Schlußstein im Zeugnis vom Herrn und Erretter.
Der zweite wichtige Grund, warum wir das Buch Mormon zum Mittelpunkt unseres Studiums machen müssen, ist, daß es für unsere Zeit geschrieben worden ist. Die Nephiten hatten dieses Buch nie; auch nicht die Lamaniten in alter Zeit. Es für uns bestimmt. Mormon schrieb es, als die nephitische Zivilisation unterging. Durch Inspiration von Gott, der alles von Anbeginn sieht, fertigte er einen Auszug von den Berichten aus den Jahrhunderten an, wobei er die Geschichten, Reden und Ereignisse auswählte, die uns am meisten helfen würden.
Jeder der Hauptverfasser des Buches Mormon hat bezeugt, daß er für kommende Generationen schreibe: „Der Herr Gott hat mir verheißen, daß dieses hier, was ich niederschreibe, bewahrt werden und zu meinen Nachkommen gelangen wird, von Generation zu Generation” (2. Nephi 25:21). Jakob, der auf seinen Bruder Nephi folgte, schrieb ähnliches: „Denn er [Nephi] sagte, die Geschichte seines Volkes werde auf seine anderen Platten graviert werden, und ich solle diese Platten bewahren und sie meinen Nachkommen übergeben, von Generation zu Generation” (Jakob 1:3). Enos und Jarom wiesen beide darauf hin, daß auch sie nicht für ihr eigenes Volk, sondern für kommende Generationen schrieben (siehe Enos 1:15,16; Jarom 1:2).
Mormon selbst schrieb: „Ja, ich spreche zu euch, ihr Überrest des Hauses Israel” (Mormon 7:1). Und Moroni, der letzte der inspirierten Verfasser, sah sogar unsere Zeit: „Siehe, der Herr hat mir Großes und Wunderbares in bezug auf das gezeigt, was in kurzem kommen muß, an dem Tag, da dieses hier unter euch hervorkommen muß.
Siehe, ich spreche zu euch, als seiet ihr gegenwärtig, und doch seid ihr es nicht. Aber siehe, Jesus Christus hat euch mir gezeigt, und ich weiß, was ihr tut.” (Mormon 8:34,35.)
Wenn sie unsere Zeit gesehen haben und das ausgewählt haben, was für uns von größtem Wert ist, sollen wir das Buch Mormon dann nicht dementsprechend studieren? Wir müssen uns ständig fragen: „Warum hat der Herr Mormon (oder Moroni oder Alma) inspiriert, gerade das in seinen Bericht aufzunehmen? Was kann ich daraus für mich lernen? Wie kann mir das helfen?”
Und es gibt ein Beispiel nach dem anderen dafür, wie diese Frage beantwortet wird. Im Buch Mormon lernen wir beispielsweise, wie wir uns für das Zweite Kommen bereit machen können. Ein Großteil des Buches schildert die wenigen Jahrzehnte vor dem Erscheinen Christi in Amerika. Wenn wir diesen Zeitabschnitt sorgfältig studieren, können wir erkennen, warum einige in dem schrecklichen Strafgericht vor seinem Kommen vernichtet wurden und andere beim Tempel im Land Überfluß stehen und ihre Hände in die Wunden an den Händen und Füßen Christi legen konnten.
Dem Buch Mormon können wir entnehmen, wie ein Jünger Christi im Krieg besteht. Im Buch Mormon wird das Übel geheimer Verbindungen erschreckend anschaulich und realistisch beschrieben. Im Buch Mormon lernen wir, wie wir uns bei Verfolgung und Abfall verhalten können. Wir lernen, Missionsarbeit zu verrichten. Und mehr als anderswo sehen wir, wie gefährlich der Materialismus und wie gefährlich es ist, wenn man sein Herz auf Weltliches setzt. Kann da noch jemand daran zweifeln, daß dieses Buch für uns bestimmt ist und daß wir in ihm Kraft, Trost und Schutz finden?
Den dritten Grund, warum das Buch Mormon für die Heiligen der Letzten Tage so großen Wert hat, nennt uns Joseph Smith: „Ich habe den Brüdern gesagt, das Buch Mormon sei das richtigste aller Bücher auf Erden und der Schlußstein unserer Religion, und wenn man sich an dessen Weisungen hielte, würde man dadurch näher zu Gott kommen als durch jedes andere Buch.” Das ist der dritte Grund, warum wir das Buch Mormon studieren sollen. Es hilft uns, näher zu Gott zu kommen. Gibt es nicht etwas in unserem Herzen, das sich danach sehnt, näher zu Gott zu kommen, ihm im täglichenen Leben ähnlicher zu werden und ständig seine Gegenwart zu spüren? Wenn ja, dann hilft uns das Buch Mormon dabei mehr als jedes andere Buch.
Das Buch Mormon lehrt uns aber nicht nur Wahrheit, wenngleich das der Fall ist. Das Buch Mormon gibt nicht nur Zeugnis von Christus, wenngleich auch das der Fall ist. Es tut noch mehr. In diesem Buch steckt eine Macht, die sich auf Ihr Leben überträgt, sobald Sie beginnen, es ernsthaft zu studieren. Sie haben mehr Kraft, Versuchungen zu widerstehen. Sie lassen sich nicht mehr so einfach täuschen. Sie finden die Kraft, auf dem engen und schmalen Pfad zu bleiben. Die Schriften werden als „die Worte des Lebens” bezeichnet (siehe LuB 84:85), und das gilt nirgendwo mehr als für das Buch Mormon. Wenn Sie anfangen, nach diesen Worten zu hungern und zu dürsten, finden Sie ein Leben in immer größerer Fülle.
Präsident Marion G. Romney, unser lieber Bruder, der letzten Monat seinen 89. Geburtstag gefeiert hat und aus eigener Erfahrung weiß, was für eine Macht in diesem Buch enthalten ist, hat Zeugnis gegeben von den Segnungen, die denjenigen zuteil werden können, die im Buch Mormon lesen und es studieren. Er sagt:
„Ich bin sicher, daß der Geist dieses Buches unsere Familien durchdringen wird, wenn die Eltern – sowohl für sich selbst als auch mit ihren Kindern – gebeterfüllt und regelmäßig im Buch Mormon lesen. Der Geist der Andacht wird stärker, Achtung und Wertschätzung füreinander nehmen zu. Der Geist der Zwietracht weicht. Eltern unterweisen ihre Kinder mit größerer Liebe und Weisheit; und die Kinder hören eher auf den Rat ihrer Eltern. Rechtschaffenheit nimmt zu. Glaube, Hoffnung und Nächstenliebe – die reine Christusliebe – sind bei uns reichlich vorhanden und bringen Frieden, Freude und Glücklichsein.” (Ensign, Mai 1980, Seite 67.)
Diese Verheißungen, nämlich vermehrte Liebe und Harmonie in der Familie, größere Achtung zwischen Eltern und Kindern, eine ausgeprägtere geistige Gesinnung und Rechtschaffenheit sind keine leeren Versprechungen, sondern genau das, was der Prophet Joseph Smith meinte, als er sagte, das Buch Mormon helfe uns, Gott näher zu kommen.
Brüder und Schwestern, ich bitte Sie dringend: Bedenken Sie ernsthaft, wie wichtig das Buch Mormon für Sie persönlich und für die ganze Kirche ist! Vor mehr als zehn Jahren habe ich in bezug auf das Buch Mormon folgendes gesagt: „Hängt unsere Ewigkeit davon ab, wie wir dieses Buch annehmen? Ja, entweder zu unserem Segen oder zu unserem Schuldspruch.
Jeder Heilige der Letzten Tage soll sein Leben lang dieses Buch studieren. Sonst bringt er seine Seele in Gefahr und vernachlässigt das, was seinem Leben geistige und intellektuelle Einheitlichkeit gibt. Ein Bekehrter, der durch das Buch Mormon auf den Fels Christi gegründet ist und sich an der eisernen Stange festhält, unterscheidet sich von dem, der das nicht tut.” (Ensign, Mai 1975, Seite 65.)
Das bestätige ich Ihnen heute aufs neue. Wir wollen nicht unter dem Schuldspruch, mit seiner Geißel und seinem Strafgericht verbleiben, weil wir diese wunderbare Gabe des Herrn mit Leichtfertigkeit behandeln! Wir wollen vielmehr jene Verheißungen erlangen, die darauf beruhen, daß wir es in unserem Herzen wie einen Schatz hüten!
Im Buch ,Lehre und Bündnisse', Abschnitt 84, Vers 54 bis 58 lesen wir:
„Und in der Vergangenheit ist euer Verstand verfinstert gewesen wegen eures Unglaubens und weil ihr mit dem, was ihr empfangen habt, leichtfertig umgegangen seid;
und diese Anmaßung und Ungläubigkeit haben die ganze Kirche unter Schuldspruch gebracht.
Und dieser Schuldspruch liegt nun auf den Kindern Zion, ja, auf allen.
Und sie werden unter diesem Schuldspruch bleiben, bis sie umkehren und sich an den neuen Bund erinnern, nämlich das Buch Mormon und die bisherigen Gebote, die ich ihnen gegeben habe – daß sie gemäß dem, was ich geschrieben habe, nicht nur reden, sondern tun, daß sie Früchte hervorbringen, die dem Reich ihres Vaters angemessen sind; andernfalls bleibt es weiterhin so, daß über die Kinder Zion eine Geißel und ein Strafgericht ausgegossen werden sollen.”
Seit der letzten Generalkonferenz haben mir viele Mitglieder – jung und alt – auf der ganzen Welt geschrieben, die die Aufforderung angenommen haben, das Buch Mormon zu lesen und zu studieren.
Sie haben geschildert, wie sich ihr Leben infolge ihrer Verpflichtung geändert hat und wie sie dem Herrn näher gekommen sind. Darüber habe ich mich sehr gefreut. Ihr Zeugnis hat meiner Seele die Worte des Propheten Joseph Smith bestätigt, daß das Buch Mormon wirklich der „Schlußstein unserer Religion” ist und daß jeder „dadurch näher zu Gott kommen als durch jedes andere Buch”.
Ich bete darum, daß das Buch Mormon der Schlußstein unseres Lebens werde. Im Namen Jesu Christi. Amen.
Präsident Ezra Taft Benson, Januar 1987
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