blogage.de > Das Buch Mormon > Eintrag > 13. June 2008 > Das Buch Mormon
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Das Buch Mormon ist meiner Ansicht nach eine der tiefgreifendsten Darstellungen der menschlichen Natur. Es zeigt uns zwei Extreme der menschlichen Natur, den geistig und sittlich hochstehenden Menschen auf der einen Seite, den gottlosen, grausamen, machthungrigen, seiner Art nach satanischen Menschen auf der anderen. Natürlich ist auch von Menschen die Rede, die irgendwo zwischen diesen beiden Extremen stehen; aber in erster Linie lesen wir in der Geschichte der Nephiten von Menschen, die dem Herrn gedient und sich im reichen Maß der Segnungen der Rechtschaffenheit erfreut haben, sowie von denen, die sich dem Schlechten ergeben haben und die, wie König Benjamin sagt, „die Verdammnis ihrer eigenen Seele trinken” (Mosiah 3:18).
Es trifft zu, daß das Buch Mormon ein zweiter Zeuge für Jesus Christus, den Erlöser der Menschheit, ist. Ja, es gibt keinen machtvolleren Zeugen für den gekreuzigten und auferstandenen Christus als das Buch Mormon mit seiner Schilderung vom Erscheinen Christi auf dem amerikanischen Kontinent unter den Nachkommen Lehis.
Hier liegt für uns die bedeutenste Aussage des Buches Mormon.
Die Menschenmenge, die damals versammelt war, konnte keinen Zweifel daran haben, daß es der auferstandene Herr war, der ihnen da erschien. Sein Erscheinen wurde von der Stimme Gott Vaters vom Himmel herab angekündigt: „Seht, mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe, in dem ich meinen Namen verherrlicht habe — hört ihn!” (3. Nephi 11:7). Daraufhin gab sich der Herr selbst zu erkennen, indem er seine Hand ausstreckte und sagte: „Seht, ich bin Jesus Christus, von dem die Propheten bezeugten, daß er in die Welt kommen werde” (3. Nephi 11:10).
Als weiteren Beweis, daß er wirklich der Herr war, forderte erdie Menschenmenge auf: „Steht auf und kommt zu mir, und legt eure Hände in meine Seite, und fühlt die Nägelmale an meinen Händen und Füßen, und wißt, daß ich der Gott Israels und der Gott der ganzen Erde bin und für die Sünden der Welt getötet wurde.”
Das 3. Buch Nephi berichtet weiter: „Und die Menge trat herzu; und sie legten ihre Hände in seine Seite und fühlten die Nägelmale an seinen Händen und Füßen ... Und nachdem alle hervorgekommen waren und selbst gesehen hatten, riefen sie wie mit einer Stimme und sagten: Hosianna! Gesegnet sei der Name des allerhöchsten Gottes! Und sie fielen zu Jesu Füßen nieder und beteten ihn an” (3. Nephi 11:14-17).
Wie glorreich diese Begebenheit doch gewesen sein muß! In der ganzen heiligen Schrift wird uns kaum eine schönere Szene geschildert. Wie gesegnet waren doch diese Menschen, daß sie sehen konnten, wie der auferstandene Herr zu ihnen vom Himmel herabstieg. Keine andere Begegnung zwischen Gott und den Menschen kommt dieser Begebenheit gleich.
Diese wenigen Verse können uns so tief bewegen und so sehr fesseln, daß uns leicht eine wichtige Lehre entgeht, die wir aus diesem Ereignis ziehen können.
Was wir daraus lernen können, wird uns langsam klar, wenn wir uns überlegen, wer diese Menschen waren, die sich dort versammelt hatten, und wenn wir bedenken, daß es ihrer nur wenige waren, verglichen mit der riesigen Bevölkerung des nördlichen und südlichen Landes. Wo waren die anderen? Was war ihnen zugestoßen? Und wer waren diejenigen, denen es vergönnt war, diesem großen Ereignis beizuwohnen?
Das 3. Buch Nephi berichtet uns, wer jene bevorzugten Menschen waren. Es waren Lamaniten und Nephiten, die verschont worden waren und über die es im Buch Mormon heißt, daß ihnen „große Begünstigungen erwiesen” wurden und daß „große Segnungen über ihr Haupt ausgegossen wurden, indem Christus sich ihnen bald nach seiner Himmelfahrt wirklich offenbarte und sich ihnen im Körper zeigte und ihnen diente” (3. Nephi 10:18, 19).
Es ist wiederholt davon die Rede, daß diese Leute „verschont worden waren”. Dies ist das Stichwort für das, was wir daraus lernen sollen. Welche Bewandtnis hat es mit diesen Leuten, außer daß sie ein Überrest der Nephiten und Lamaniten waren? Hier ist die Antwort:
„Und es war der rechtschaffenere Teil des Volks, der gerettet wurde; und sie waren es, welche die Propheten aufgenommen und nicht gesteinigt hatten, und wer das Blut der Heiligen nicht vergossen hatte, war verschont geblieben.
Sie wurden verschont und nicht versenkt oder in der Erde begraben; und sie wurden nicht in den Tiefen des Meeres ertränkt und nicht vom Feuer verbrannt; auch wurden sie nicht zerschmettert und zu Tode gedrückt oder vom Wirbelwind fortgetragen oder vom Dunst des Rauches und der Finsternis überwältigt” (3. Nephi 10:12, 13).
Besonders wichtig ist die Aussage des darauffolgenden Verses:
„Wer das nun liest, der verstehe; wer die Schrift hat, forsche darin und sehe, ob all dieser Tod, diese Zerstörung durch Feuer und Rauch, durch Stürme und Wirbelwinde und durch das Bersten der Erde, die sie verschlang, und all diese Dinge nicht geschehen sind, um die Prophezeiungen vieler heiliger Propheten zu erfüllen?" (3. Nephi 10:14).
Diese schrecklichen Ereignisse waren in der Tat immer wieder von den Propheten des Buches Mormon angekündigt worden. Die heilige Schrift schildert uns, daß viele Städte vernichtet wurden ; aus dem Bericht darüberkönnen wirfolgern, daß von der Vernichtung nur die Gottlosen getroffen wurden und daß der rechtschaffenere Teil des Volkes verschont wurde.
Wenn die Aussage dieses Buches historisch ist — und ich glaube, daß sie es ist —, dann haben wir vor uns die Geschichte vom Aufstieg und vom Fall großer Zivilisationen auf der westlichen Erdkugel. Das Volk erreichte die höchste Stufe der Kultur, als es rechtschaffen war und dem Herrn diente, wenn es sich aber von der Rechtschaffenheit abwandte, folgte der Niedergang — bis zur Vernichtung durch Kriege und Naturgewalten.
Dies ist die Lehre, die uns das Buch Mormon über die Natur des Menschen vermittelt. König Benjamin hatte diese Lehre verstanden, und er bemühte sich, sie an sein Volk weiterzugeben. In seiner letzten Predigt sagte er: „Denn der natürliche Mensch ist ein Feind Gottes und ist es seit Adams Fall gewesen und wird es immer und ewig sein, wenn er nicht auf die Eingebungen des Heiligen Geistes hört, den natürlichen Menschen ablegt und durch die Versöhnung des Herrn Jesus Christus ein Heiliger und wie ein Kind wird, untertänig, sanft, demütig, geduldig und voller Liebe und willens, sich allen Dingen zu unterwerfen, die der Herr für angebracht hält, ihm aufzuerlegen, gerade wie ein Kind sich seinem Vater unterwirft” (Mosiah 3:19).
Als König Benjamin den gottesfürchtigen Menschen mit einem Kind verglich, meinte er nicht, daß ein solcher Mensch ein Schwächling sein soll. Unter den treuesten und ergebensten Dienern des Herrn finden wir einige der größten Propheten, Führer und Feldherrn des Buches Mormon. Sie sprachen ständig mit dem Herrn und suchten bei ihm Rat. Wir lesen, daß drei Generationen solch rechtschaffener Propheten — Lehi, sein Sohn Jakob und dessen Sohn Enos —, Jahrhunderte vor der Geburt des Herrn in der Mitte der Zeiten den Erlöser in Visionen schauen oder zumindest seine Stimme hören konnten.
Es ist Enos, von dem wir einen der wichtigsten Grundsätze im Buch Mormon lernen: Wenn jemand rechtschaffen ist und den Herrn beharrlich sucht, wird er ihn finden. Enos hat geschrieben:
„Und ich will euch von dem Kampf erzählen, den ich vor Gott hatte, ehe mir meine Sünden vergeben wurden.
Seht, ich ging hinaus, um Tiere im Walde zu jagen; und die Worte, die ich meinen Vater oft über das ewige Leben und über die Freude der Heiligen hatte sprechen hören, waren mir zu Herzen gegangen.
'Und meine Seele hungerte; und ich kniete vor meinem Schöpfer nieder und schrie zu ihm in mächtigem Gebet und Flehen für meine Seele; und den ganzen Tag schrie ich zu ihm; ja, und als die Nacht hereinbrach, erhob ich noch immer meine Stimme, bis sie den Himmel erreichte. Und eine Stimme kam zu mir und sagte: Enos, deine Sünden sind dir vergeben, und du sollst gesegnet sein.
Und ich, Enos, wußte, daß Gott nicht lügen konnte; daher war meine Schuld getilgt” (Enos 2-6).
Wir wissen nicht, von welcher Schuld Enos frei werden wollte, es kann aber nichts Schlimmeres gewesen sein als bloßer Zweifel. Wir fragen uns, was Enos Reaktion wohl gewesen wäre, hätte er aufgehört zu beten, bevor der Herr ihm erschien.
Enos war zeitlich nicht weiter als drei Generationen vom Propheten Lehi entfernt, der dem Gebot des Herrn gehorcht, seine Familie aus Jerusalem geführt und mit Hilfe Gottes in jenes verheißene Land gebracht hatte. Sogar Lehis eigene Familie hatte sich gespalten, in jene, die dem Herrn in Rechtschaffenheit dienen wollten, und in die, die sich von Gott abwandten und den Versuchungen des Luzifers nachgaben. Die Kluft, die entstand, war so tief, daß die Familie und die Anhänger des rechtschaffenen Nephi aus Angst um ihr Leben fliehen mußten und sich woanders ansiedelten. Zurück blieben die Anhänger der gottlosen Brüder Laman und Lemuels; sie wurden zu Feinden
Gottes. Diese Trennung blieb im großen und ganzen die tausend Jahre hindurch aufrecht, über die das Buch Mormon berichtet, von der Zeit Nephis, bis zu jenem Zeitpunkt, wo der Prophet Moroni seine Aufzeichnungen im Hügel Cumorah verborgen hat.
Aus dem Buch Enos lernen wir noch etwas Typisches über die menschliche Natur. Man darf nicht glauben, daß der Satan jemals müde werden wird, Menschen für seine bösen Absichten zu gewinnen, und es ist nicht anzunehmen, daß es für die Nachfolger Nephis immer leicht war, dem Herrn treu zu bleiben. Enos schreibt folgendes über sein Volk:
„Die Nephiten aber bebauten das Land und zogen alle Arten Getreide, Früchte, Herden von Vieh jeglicher Art, Ziegen, wilde Ziegen und auch viele Pferde.”
Enos weist hierauf den beginnenden Wohlstand unter den Nephiten hin; und dann klagt eran:
„Es waren auch sehr viele Propheten unter uns. Und das Volk war ein halsstarriges Volk, das nur schwer begriff. Und man konnte nichts anderes mit ihnen tun, als sie mit außerordentlicher Strenge behandeln, ihnen predigen und von Kriegen, Streitigkeiten und Zerstörungen prophezeien und sie ständig an den Tod und die Ewigkeit erinnern, an die Gerichte und die Macht Gottes und an alle diese Dinge — man mußte sie beständig anspornen, um sie in der Furcht des Herrn zu erhalten. Ich sage, daß man sie nur dadurch und nur, wenn man sehr deutlich mit ihnen redete, davor zurückhalten konnte, schnell dem Verderben anheimzufallen. Und so schreibe ich über sie.
Und ich sah Kriege zwischen den Nephiten und Lamaniten zu meinen Lebzeiten” (Enos 21-24).
Hier haben wir bereits im kleinen die weitere Geschichte des Buches Mormon vorgezeichnet. Wir lesen, daß sogar die rechtschaffeneren Menschen starrsinnig waren und die Absichten des Herrn nicht begriffen. Dies traf besonders zu, wenn es ihnen gutging, wenn sie unabhängig und hochmütig wurden und vergaßen, woher ihre Segnungen kamen.
Ein typisches Beispiel dafür finden wir in den Jahrzehnten vordem Erscheinen des Herrn von dem eingangs die Rede war. Die Anfangskapitel des 3. Buches Nephi berichten von erfolgreichen Kämpfen der Nephiten gegen die geheime Verbindung Gadiantons, meist die Gadiantonräul5er genannt. Der Herr war den rechtschaffenen Führern der Nephiten in diesen Kämpfen beigestanden, und das Volk hatte in der Folge merklich Buße getan.
Als ihre Feinde besiegt waren, frohlockten die Nephiten und riefen Gott an, sie weiterhin zu beschützen: „Und sie fingen alle an wie mit einer Stimme zu singen und Gott für das zu loben, was er ihnen getan hatte, weil er sie bewahrt hatte, so daß sie nicht in die Hände ihrer Feinde gefallen waren.
Und ihr Herz war mit Freude erfüllt, und sie vergossen wegen der großen Güte Gottes viele Tränen” (3. Nephi 4:31, 33).
Die Buße war offenbar ernst gemeint. Jeder sah ein, daß die Propheten die Wahrheit gesprochen hatten: „Wegen der vielen Zeichen, die den Worten der Propheten gemäß geschehen waren, wußten sie . , daß Christus bereits gekommen sein mußte . . . Daher legten sie alle Sünden, Greuel und alle Hurerei ab und dienten Gott Tag und Nacht mit allem Fleiß (3. Nephi 5:2, 3).
Sie nahmen ihre Buße so ernst, daß sie in die Gefängnisse gingen und den gefangenen Gadiantonräubern das Evangelium predigten; alle jene, die das Evangelium annahmen und einen Eid ablegten, daß sie nicht mehr morden würden, wurden freigelassen.
Die Nephiten kehrten in ihre Städte zurück, von denen sie vom Feind vertrieben worden waren, und bauten sie teilweise wieder auf. Sie bauten Straßen, die die Städte miteinander verbanden, und der Wohlstand begann erneut zu blühen. Das geschah ungefähr 25 Jahre nach Christi Geburt. Wir lesen: „Sie fingen wieder an, groß zu werden und zu gedeihen . . . Und nun war nichts im Land, was das ständige Wachstum des Volkes hinderte, wenn es sich nicht der Sünde hingab” (3. Nephi 6:4, 5).
Wie schon so oft zuvor konnte auch diesmal das Volk den Versuchungen des Wohlstandes nicht widerstehen. Die Schrift berichtet, was sich nur fünf Jahre vor dem Erscheinen des Herrn unter dem Volk zutrug:
„Aber im neunundzwanzigsten Jahr entstanden einige Streitigkeiten unter dem Volk; und etliche erhoben sich wegen ihrer außerordentlich großen Reichtümer in Stolz und Prahlerei .. .
Und man fing an, die Menschen nach Klassen, nach ihrem Reichtum und ihren Gelegenheiten zum Lernen zu unterscheiden; ja, einige waren infolge ihrer Armut unwissend, und andre erwarben große Gelehrsamkeit, weil sie reich waren” (3. Nephi 6:10, 12).
In ganz kurzer Zeit entstanden unter dem Volk große Ungleichheiten, dadurch, daß einige hochmütig wurden und andere demütig blieben. Die Kirche begann sich aufzulösen, „außer unter einigen Lamaniten, die sich zum wahren Glauben bekehrt hatten” (siehe 3. Nephi 6:14).
Wir erfahren aus eindeutigen Worten, was die Ursache dieser Schlechtigkeit unter dem Volk war: „Die Ursache dieser Gottlosigkeit unter dem Volke war folgende: Satan hatte große Macht, das Volk zu allerlei Bosheit aufzureizen und es im Stolz aufzublähen und es zu versuchen, nach Macht, Gewalt, Reichtümern und den wertlosen Dingen der Welt zu trachten.
Und so verleitete Satan das Herz des Volkes, alle möglichen Arten von Sünde zu begehen; daher erfreute es sich des Friedens nur einige Jahre” (3. Nephi 6:15, 16).
Diese Beispiele dürften genügen, um uns einige Grundsätze vor Augen zu führen, die uns das Buch Mormon lehrt. Wir lernen aus diesem Buch, daß nur jene Menschen große Segnungen zu erwarten haben, die rechtschaffen sind, dem Herrn dienen und am Aufbau seines Reiches mitarbeiten. Wir lernen, daß große Zivilisationen nur auf der Grundlage der Rechtschaffenheit errichtet werden können und daß sie vernichtet werden, wenn das Volk in Gottlosigkeit reift. Wir lernen, daß der Herr Menschen segnet, die ihm dienen, obwohl sie verfolgt werden. Wir lernen, daß der naturhafte Mensch ein Feind Gottes ist, solange er nicht nach dem Heiligen Geist trachtet und von ihm geführt wird.
Wir lernen auch, was zu den Ursachen der Gottlosigkeit führt, nämlich Hochmut, Reichtum, ungerechte Macht, Klassenunterschiede, Egoismus, Machthunger usw. Wir sehen deutlich, daß man nur dann rechtschaffen bleiben kann, wenn man Glauben hat, dem Herrn allzeit nahe ist, die von ihm berufenen Männer unterstützt und gegenüber dem Willen des Herrn demütig und gehorsam bleibt.
Zu den wichtigsten Grundsätzen, die uns das Buch Mormon und andere heilige Schriften vermitteln, zählt der, daß alles, was die Propheten Gottes vorhersagen, sicher eintreffen wird. Diese heiligen Männer sprechen im Namen des Gottes Israel, und wir sind Zeugen dafür, daß die Rechtschaffenen gemäß ihrer Prophezeiungen in reichem Maß gesegnet werden und daß die Gottlosen mit Vernichtung geschlagen werden.
Wir sehen also, daß der Herr das ernst meint, was er sagt, ob er nun Segnungen verheißt oder mit Vernichtung droht. Mit dieser Gewißheit, die wir durch das Lesen des Buches Mormon gewinnen, können wir den Anforderungen des Lebens in unserer Zeit besser gerecht werden. Unsere Lebensumstände unterscheiden sich nicht grundlegend von denen der Nephiten. Wir können uns glücklich preisen, daß wir das Buch Mormon haben, und wir sind doppelt gesegnet, wenn wir es wirklich lesen und uns damit auseinandersetzen, wie wir dies nun in der ganzen Kirche tun. Diese Segnungen kommen zur Wirkung, wenn wir die Grundsätze dieser heiligen Schrift kennenlernen und anwenden. Es sind ihrer viele; ich habe hier nur einige wenige, besonders wichtige, erwähnt.
Ich bin dankbar für das Buch Mormon und für den Einfluß, den es auf mein Leben ausübt, und ich bete darum, daß es uns allen helfen möge, weiterhin den Segen und das Wohlwollen unseres Herrn und Erlösers Jesus Christus zu gewinnen.

von Eldon Tanner, September 1977

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